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Angesichts der enormen regionalen Unterschiede bei den Gaspreisen will die Eigentümerschutz-Gemeinschaft mit der Bildung einer Einkaufsgemeinschaft für Erdgas mehr Wettbewerb auf dem Markt schaffen. Noch in diesem Jahr will der Verband seinen Mitgliedern in einzelnen Regionen alternative und günstigere Gasangebote unterbreiten. "Wir haben genug von der Hinhaltetaktik der Gebietsmonopolisten. Nur ein funktionierender Wettbewerb stutzt die Mondpreise auf dem Gasmarkt", betont Haus & Grund Deutschland-Präsident Rüdiger Dorn.
Der Verband setzt dabei auf die enorme Nachfragemenge der mehr als 800.000 angeschlossenen Haus- und Wohnungseigentümer, von denen etwa die Hälfte ihre Objekte mit Gas beheizt. "Der erhebliche Energiebedarf dieser Eigentümer wird etliche Gasversorger veranlassen, unseren Mitgliedern attraktive Konditionen anzubieten", so Dorn.
Das Projekt soll in ausgewählten Pilotmärkten starten. Nach Sammlung von Verbrauchsmengen der Mitglieder strebt Haus & Grund alternativen Einkauf bei neuen Anbietern aus Europa an.
"Um Wettbewerbsdruck auf die Gasversorger ausüben zu können, ist eine Einkaufsgemeinschaft der richtige Weg. Der Gaskunde wird nur realistische Preise erwarten können, wenn es endlich Wettbewerb unter den Gasversorger gibt.", betont Klaus-Dieter Stallmann, Vorsitzender Haus & Grund NRW
Was raten wir derweil?
Zahlungen von Preiserhöhungen oder überhöhten Preisen sollten nur unter dem Vorbehalt der Rückforderung gezahlt werden, wenn Zweifel an der Angemessenheit der Preise bestehen. Haus & Grund wartet mit Spannung auf das demnächst zu erwartende Bundesgerichtshof-Urteil zu Gaspreisen. Dieses wird Bewegung in den Markt bringen.
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